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Mein pädagogisches Konzept

Pädagogische Grundlage


Als Tagespflegeperson habe ich den gesetzlichen Bildungsauftrag die Kinder zu eigenverantwortlichen, gesellschaftsfähigen Persönlichkeiten zu erziehen und Ihnen den Austausch mit Gleichaltrigen, sowie soziale Chancengleichheit und Ihre Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.


Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen und Potentialen. Die Kinder sollen auf Basis von Vertrauen, Geborgenheit, einer liebevollen Atmosphäre, Anerkennung und Wertschätzung ihrer eigenen Identität kennenlernen und ihr Selbstvertrauen stärken.


In der überschaubaren Kleingruppe von maximal fünf Kindern kann ich dabei auf jedes Kind individuell eingehen. Hiebei ist mir die Integration von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf ein persönliches Anliegen.


„ Der Weg auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche wie der auf dem die Starken sich vervollkommnen“

( Maria Montessori)


Das Zitat von Maria Montessori sagt aus, dass jedes Kind - egal ob mit einer Behinderung oder nicht - seine Persönlichkeit und seine individuellen Fähigkeiten durch die gleiche Form der Pädagogik aufbauen kann-je nach Kräften und Möglichkeiten.

Ich möchte in diesem Sinne, jedes Kind einzeln wahrnehmen und nach seinen persönlichen Möglichkeiten liebevoll begleiten, fördern und unterstützen. Dies betrifft sowohl die geistigen, physische und psychische Entwicklung als auch eine klare 



Erziehung zu sozialem Verhalten, echter Menschlichkeit und Sorge für die eigene Person und die Umwelt.


Jedes Kind ist einzigartig und soll sich und seine Umwelt für sich entdecken. Dabei unterstütze ich sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Dazu gehören Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, Sachkompetenz und die körperliche Kompetenz- vier Begriffe aus der Pädagogik:

* Selbstkompetenz: Das Kind soll lernen, sich und seine Umwelt wahrzunehmen und akzeptieren, den Umgang mit den eigenen und den Gefühlen der anderer zu lernen, ebenso Konflikte und Probleme fair zu lösen.

  • Sozialkompetenz: Dazu zählt, Beziehungen aufzubauen und zu gestalten, anderen Hilfe zu geben, zu trösten, Regeln zu lernen und diese einzuhalten.
  • Sachkompetenz: In diese Kategorie gehören kognitive Fähigkeiten, die Kinder erlangen sollen, der Aufbau von Wissen und dessen Weitergabe, das Interesse an der Umwelt und auch die Sprachentwicklung. Kinder sollen lernen sich auszudrücken.
  • Körperliche Kompetenz: Darunter fällt die Schulung der motorischen Fähigkeiten durch körperliche Aktivität. Es werden z.B Angebote zu folgenden Bereichen gemacht:
  • Übungen des täglichen Lebens (gemeinsam den Tisch decken, selbständiges An-und Ausziehen, Schüttübungen….)
  • Sinneserfahrungen (Tastübungen, Kneten, Schaumspiele, Geräuschdosen…)
  • Sprache (Dinge und Tätigkeiten benennen, Bilderbücher, Einsatz Erzähltheater,/ Kamishiba Kleinkindergebärden und Symbolkarten….)


  • erste Mathematik-Erfahrungen (Zuordnen, erstes Zählen, Ordnen)…..


  • kosmische Erfahrungen (Sach-Natur-und Welterkundung…)

Bei den Pflegeaktivitäten (Wickeln, Füttern, An-und Ausziehen) ermuntere ich auch die Allerkleinsten, bei den Aktivitäten mitzumachen. Dadurch erfährt sich das Kind als selbstwirksam und kompetent, was die Voraussetzung einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung darstellt.

In kleineren Konfliktsituationen greife ich nicht sofort ein, denn die Kinder sollen auch die Möglichkeit haben, eigene Strategien im Umgang mit Konflikten zu entwickeln. Ich setze klare Grenzen, wenn die Sicherheit bzw. das körperliche oder seelische Wohl eines oder mehrer Kinder, sowie die Unversehrtheit von Gegenständen in Gefahr ist.

„Die Freiheit des Einzelnen endet an dem Punkt, der die Grenze des nächsten überschreitet.“

(Maria Montessori)

Klar definierte Grenzen und Regeln bieten den Kindern emotionale Sicherheiten und sind notwendig um den Kindern die Integration in die Gesellschaft zu erleichtern. Wir wollen die Achtung voreinander lehren. Dazu gehört auch der vorsichtige Gebrauch der Materialien, die für alle bereitgestellt werden. Hieraus wird für das Kind eine indirekte Übertragung der Achtung auf die Umgebung, die Natur und den Kosmos möglich.



Inklusion

und Umgang mit Diversität (Vielfalt) Umgang mit Vielfalt im weiteren Sinn bedeutet für mich, Kinder, unabhängig von ihrem körperlichen, psychischen, geistigen, religiösen, ethnisch-kulturellen und geschlechtlichen Hintergrund gemeinsam zu betreuen.

Die Kindertagespflege ist für Kinder ein Ort der Begegnung, in dem sie gemeinsam spielen, leben und lernen. Im Kontakt miteinander entdecken sie Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten. Sie lernen, einander zu achten und zu respektieren sowie gegenseitiges Verständnis und Unterstützung füreinander zu entwickeln.

Die Kinder erweitern ihren Erfahrungsbereich durch gemeinsames Spielen und lernen voneinander und miteinander.

Gemäß diesem Leitgedanken werden auch Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf in meiner Kindertagespfleg gemeinsam wohnortnah betreut. Nach dem Ansatz der Inklusion werden Rahmenbedingungen geschaffen, die allen Kindern unabhängig ihrer körperlichen oder geistigen Fähigkeiten eine gleichberechtigte Teilhabe am gemeinschaftlichen Lernen und Spielen ermöglichen.

Dabei ist es mir wichtig, an den Stärken eines Kindes anzusetzen. Ich nehmen jedes Kind mit seinen persönlichen Bedürfnissen und Ressourcen wahr und geben ihm damit Sicherheit und Vertrauen im Umgang mit seinen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten. Ich  fördern jedes Kind entsprechend seines individuellen Entwicklungsstands.